- Anwaltliche Hilfe bei möglicher Schmähkritik in Online Bewertungen
Schmähkritik in Bewertungen anwaltlich prüfen lassen
Comclair Legal® unterstützt Unternehmen, Praxen und Selbständige bei der Prüfung, ob eine Bewertung im konkreten Fall die Schwelle zur Schmähkritik überschreitet und deshalb rechtlich angreifbar sein kann, und übernimmt nach Auftragserteilung die außergerichtliche Bearbeitung.
Kostenlose Ersteinschätzung des eingereichten Bewertungsfalls. Nach Auftragserteilung: außergerichtliche Bearbeitung zum Pauschalhonorar von 150 € zzgl. MwSt. für eine Bewertungsbeanstandung.
Ausschließlich für Unternehmen, Praxen und Selbständige. Maßgeblich ist nicht bloß die kritische Bewertung, sondern ob eine Herabsetzung die sachliche Auseinandersetzung verdrängt.
Schmähkritik
Prüfen
Einordnen
Bearbeiten
- Enge und einzelfallbezogene rechtliche Einordnung
- Abgrenzung von scharfer Kritik und bloßer Herabsetzung
- Anwaltliches Aufforderungsschreiben an die Plattform
- außergerichtliche Korrespondenz und Verfahrensüberwachung
Warum der Begriff Schmähkritik mit besonderer Zurückhaltung zu verwenden ist
Der Begriff ist rechtlich eng. Nicht jede polemische, unsachliche oder besonders negative Kritik überschreitet bereits diese Schwelle. Gerade deshalb bedarf es einer sorgfältigen Einordnung des konkreten Inhalts und Zusammenhangs.
Einordnung
Von Schmähkritik spricht man nicht schon dann, wenn eine Bewertung verletzend, grob oder aus Sicht des Betroffenen unfair ist. Maßgeblich ist vielmehr, ob die Auseinandersetzung in der Sache vollständig oder weitgehend in den Hintergrund tritt und die Herabsetzung der betroffenen Person oder des Unternehmens im Vordergrund steht.
Gerade weil der Begriff rechtlich eng ist, sollte er nicht vorschnell verwendet werden. Eine tragfähige Einordnung setzt voraus, dass Inhalt, Tonfall, Anlass und Kontext sorgfältig zusammen betrachtet werden.
Welche Anzeichen auf Schmähkritik hindeuten können
Nicht einzelne scharfe Wörter allein, sondern das Gesamtbild kann entscheidend sein.
Herabsetzung statt Auseinandersetzung
Die Bewertung zielt erkennbar nicht mehr auf die Sache, sondern auf die Abwertung der betroffenen Person oder des Unternehmens.
Entgrenzte persönliche Angriffe
Die Sprache ist nicht mehr von Kritik, sondern von Beschimpfung, Verächtlichmachung oder Verunglimpfung geprägt.
Fehlender sachlicher Bezug
Es fehlt ein nachvollziehbarer Bezug zu einem konkreten Vorgang, einer Leistung oder einer Erfahrung.
Pauschale Diffamierung
Die Bewertung arbeitet mit pauschalen Abwertungen, ohne einen sachlichen Kern zu erkennen zu geben.
Prangercharakter
Der Eintrag wirkt weniger wie Kritik als eine gezielte öffentliche Bloßstellung des Betroffenen.
Unverhältnismäßige Eskalation
Der Ton und die Form der Bewertung stehen in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu einem behaupteten Anlass.
Abgrenzung
Der Unterschied liegt im Schwerpunkt der Äußerung
Bleibt ein inhaltlicher Bezug zu einem Vorgang, einer Leistung oder einer Erfahrung noch erkennbar, muss eine Einordnung besonnen erfolgen.
Schmähkritik wird regelmäßig erst dort ernsthaft in Betracht kommen, wo dieser Bezug zurücktritt und die Diffamierung den Inhalt bestimmt. Gerade deshalb bedarf die Einordnung nicht bloß einer emotionalen Reaktion, sondern einer objektiven juristischen Bewertung des konkreten Textes.
Welche Konstellationen besonders prüfungsbedürftig sein können
Beschimpfende Bewertungen
Wenn die Wortwahl die Grenze sachlicher Kritik deutlich verlässt und erkennbar auf Herabsetzung zielt.
Persönliche Diffamierung
Wenn nicht das Unternehmen oder die Leistung, sondern einzelne Personen in ehrverletzender Weise angegriffen werden.
Bewertungen ohne sachlichen Gehalt
Wenn der Text keinen nachvollziehbaren Erfahrungsbezug mehr erkennen lässt und nur abwertend formuliert ist.
Öffentliche Bloßstellung
Wenn die Bewertung ersichtlich auf Prangerwirkung und nicht auf Kritik oder Information gerichtet erscheint.
Was vor einer Beanstandung sinnvoll sein kann
Sinnvolle Vorbereitung
- Link und Screenshot der Bewertung sichern
- Konkrete herabsetzende Passagen markieren
- prüfen, ob überhaupt ein sachlicher Bezug erkennbar bleibt
- Kontext und mögliche Vorgeschichte geordnet festhalten
Worauf es nicht ankommt
- Bloße Kränkung oder Verärgerung über den Ton
- Die vorschnelle Annahme, jede grobe Äußerung sei Schmähkritik
- Eine schematische Einordnung ohne Text- und Kontextprüfung
- Pauschale Beanstandung ohne Benennung der problematischen Formulierungen
Was die kostenlose Ersteinschätzung und die außergerichtliche Bearbeitung umfassen
Kostenlose Ersteinschätzung
- vorläufige anwaltliche Einordnung des eingereichten Bewertungsfalls
- Prüfung, ob Schmähkritik ernsthaft in Betracht kommt
- Einordnung, ob eine Beanstandung gegenüber Google in Betracht kommt
Bewertungsbeanstandung: 150 € ²
außergerichtliche Bearbeitung zzgl. MwSt. (178,50 € inkl. MwSt.)
Leistungsumfang
- anwaltliche Aufbereitung und Einordnung des Sachverhalts
- anwaltliche Aufforderungsschreiben an die jeweilige Plattform
- außergerichtliche Korrespondenz
- aktive Verfahrensüberwachung
² zzgl. 19% MwSt. (178,50 € inkl. MwSt.) | Das Honorar umfasst die gesamte außergerichtliche Bearbeitung rund um die Beanstandung einer Rezension gegenüber dem Plattformbetreiber, ohne dass zusätzliche Kosten wie eine Auslagenpauschale o.ä. anfallen. Es kommt lediglich die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu. Die Abrechnung erfolgt hierbei auf Basis eines Pauschalhonorars für die außergerichtliche Tätigkeit und weicht damit von den gesetzlichen Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) ab (vgl. § 4 RVG, Unterschreitung der gesetzlichen Vergütung).
Individuelle Angebote auf Nachfrage
Auf Anfrage bieten wir auch weiterführende Leistungen an, etwa bei einer größeren Anzahl von Bewertungsbeanstandungen, im Rahmen eines umfassenden Reputations-Audits oder für eine laufende Beobachtung und Begleitung neuer Bewertungen.
Soweit ein Fall oder ein Mandat über den üblichen Einzelvorgang hinausgeht, unterbreiten wir Ihnen gerne ein fallbezogenes individuelles Angebot.
So verläuft die Bearbeitung eines Falls mit möglicher Schmähkritik
Klare Trennung zwischen kostenloser Ersteinschätzung und beauftragter anwaltlicher Tätigkeit.
1
Bewertung übermitteln
Sie senden den Link zur Bewertung, einen Screenshot und die wesentlichen Hintergrundinformationen.
2
Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung
Wir prüfen, ob Schmähkritik im konkreten Fall ernsthaft in Betracht kommt.
3
Auftragserteilung
Sofern eine außergerichtliche Bearbeitung angezeigt erscheint und von Ihnen gewünscht wird, wird der Fall beauftragt.
4
Außergerichtliche Bearbeitung
Nach Auftragserteilung erfolgt die konkrete anwaltliche Tätigkeit gegenüber Google bzw. der Plattform.
5
Verfahrensüberwachung
Wir überwachen den Fortgang des Verfahrens und halten Sie über Reaktionen und weitere Schritte auf dem Laufenden.
Welche Unterlagen für die Prüfung hilfreich sein können
Besonders hilfreich
- Link zur Bewertung
- Screenshot des Eintrags
- Markierung der besonders herabsetzenden Passagen
- Hinweise zum Kontext oder fehlenden Sachbezug
Worum es bei der Prüfung geht
Es geht nicht darum, jede unfaire oder grobe Kritik vorschnell als Schmähkritik zu bezeichnen. Entscheidend ist, ob die Herabsetzung den sachlichen Bezug verdrängt und gerade darin die rechtliche Besonderheit des Einzelfalls liegt.
Häufige Fragen zu Schmähkritik in Bewertungen
Ist jede grobe oder beleidigende Bewertung automatisch Schmähkritik?
Nein. Der Begriff ist eng auszulegen. Nicht jede grobe oder verletzende Kritik überschreitet automatisch diese Schwelle. Maßgeblich ist, ob die Herabsetzung den sachlichen Bezug verdrängt.
Woran erkennt man den Unterschied zu harter Kritik?
Entscheidend ist, ob noch eine Auseinandersetzung in der Sache stattfindet oder ob im Kern nur noch diffamiert und herabgesetzt wird.
Wann kann eine rechtliche Prüfung besonders sinnvoll sein?
Insbesondere bei stark entgrenzten persönlichen Angriffen, pauschaler Diffamierung, fehlendem Sachbezug oder Bewertungen mit erkennbarem Prangercharakter.
Wann fällt das Honorar von 150 € zzgl. MwSt. an?
150 € zzgl. MwSt. gelten für die außergerichtliche Bearbeitung einer einzelnen Bewertungsbeanstandung.
Was geschieht nach Auftragserteilung?
Nach Auftragserteilung beginnt die außergerichtliche Bearbeitung des Falls, insbesondere durch anwaltliche Aufforderungsschreiben an die Plattform, außergerichtliche Korrespondenz und aktive Verfahrensüberwachung.
- Kostenlose Ersteinschätzung
Lassen Sie prüfen, ob eine Bewertung die Schwelle zur Schmähkritik überschreitet
Comclair Legal®
c/o Rechtsanwalt Dr. Timo Hohmuth, LL.M.
Alstertor 17, 20095 Hamburg
Wenn eine Bewertung nicht mehr als sachliche Kritik, sondern als herabsetzender Angriff erscheint, kann eine kostenlose Ersteinschätzung klären, ob eine außergerichtliche Bearbeitung in Betracht kommt.
Transparente Honorarstruktur für Einzelvorgänge und individuelle Konstellationen.

