- Anwaltliche Hilfe bei falschen Tatsachenbehauptungen in Bewertungen
Falsche Tatsachenbehauptung
anwaltlich prüfen lassen
Nicht jede negative Bewertung ist schon deshalb angreifbar, weil sie scharf formuliert oder geschäftlich belastend ist. Anders liegt es dort, wo nicht bloß bewertet, sondern ein konkreter Sachverhalt behauptet wird und diese Behauptung unzutreffend ist.
Comclair Legal® unterstützt Unternehmen, Praxen und Selbständige bei der Prüfung, ob eine Bewertung auf einer falschen Tatsachenbehauptung beruht und deshalb rechtlich angreifbar sein kann, und übernimmt nach Auftragserteilung die außergerichtliche Bearbeitung.
Kostenlose Ersteinschätzung des eingereichten Bewertungsfalls. Nach Auftragserteilung: außergerichtliche Bearbeitung zum Pauschalhonorar von 150 € zzgl. MwSt. für eine Bewertungsbeanstandung.
Ausschließlich für Unternehmen, Praxen und Selbständige. Maßgeblich ist, ob ein behaupteter Sachverhalt tatsächlich falsch und rechtlich erheblich ist.
Falsche Tatsachenbehauptung
Prüfen
Einordnen
bearbeiten
- Abgrenzung von Tatsache und Werturteil
- Prüfung der inhaltlichen Unrichtigkeit
- Anwaltliches Aufforderungsschreiben an die Plattform
- außergerichtliche Korrespondenz und Verfahrensüberwachung
Warum falsche Tatsachenbehauptungen rechtlich anders zu behandeln sind als bloße Kritik
Das Bewertungsrecht unterscheidet zwischen wertender Einschätzung und konkreter Tatsachenbehauptung. Gerade dort, wo nicht nur kritisiert, sondern ein bestimmter Vorgang als wahr hingestellt wird, kommt es auf die Richtigkeit an.
Einordnung
Eine Tatsachenbehauptung liegt typischerweise dann vor, wenn in einer Bewertung ein konkreter Vorgang, ein bestimmtes Verhalten oder ein überprüfbarer Umstand behauptet wird. Solche Aussagen sind nicht deshalb geschützt, weil sie in eine negative Bewertung eingebettet sind.
Ist der behauptete Sachverhalt unzutreffend, kann dies die rechtliche Einordnung grundlegend verändern.
Maßgeblich ist also nicht nur, dass eine Bewertung „falsch wirkt“, sondern ob sich ein konkreter Tatsachenkern erkennen lässt, der überprüfbar ist und sich als unzutreffend darstellt.
Woran sich eine falsche Tatsachenbehauptung in einer Bewertung erkennen lassen kann
Entscheidend ist, ob ein konkreter Sachverhalt behauptet wird, der sich auf seine Richtigkeit hin prüfen lässt.
Behaupteter konkreter Vorgang
Es wird nicht nur bewertet, sondern ein bestimmtes Verhalten, ein konkreter Ablauf oder ein einzelner Vorfall behauptet.
Überprüfbare Einzelangabe
Die Aussage ist ihrem Inhalt nach objektiv überprüfbar, etwa zu Leistung, Termin, Behandlung, Preis oder Kommunikation.
Widerspruch zu Unterlagen oder Abläufen
Die Behauptung steht im Widerspruch zu dokumentierten Vorgängen, internen Unterlagen oder sonstigen belastbaren Umständen.
Unzutreffende Zuschreibung
Ein Verhalten oder Versäumnis wird dem Unternehmen zugeschrieben, obwohl es sich so nicht ereignet hat.
Vermischung von Meinung und Behauptung
Eine wertende Kritik wird mit scheinbar objektiven Angaben unterlegt, deren tatsächliche Grundlage nicht trägt.
Schwerwiegende Aussage mit Tatsachenkern
Je gravierender die behauptete Tatsache, desto wichtiger ist die Prüfung, ob sie inhaltlich zutrifft.
Abgrenzung
Nicht jede überspitzte Kritik ist schon eine falsche Tatsachenbehauptung
Auch scharfe und unangenehme Kritik kann zulässig sein. Maßgeblich ist, ob eine konkrete Tatsache behauptet wird und ob diese Behauptung stimmt.
Die Abgrenzung zwischen Werturteil und Tatsachenbehauptung ist entscheidend
Werturteile sind in vielen Fällen weit geschützt. Werturteile werden unzulässig, wenn sie die Grenze zur Schmähkritik überschreiten oder sie ehrverletzend sind. Werturteile sind subjektive Meinungen und daher von Tatsachenbehauptungen zu unterscheiden (sind dem Beweis zugänglich).
Anders liegt es dort, wo ein konkreter Sachverhalt als wahr dargestellt wird. Wird in einer Bewertung etwa behauptet, ein bestimmter Vorgang habe sich ereignet, eine Leistung sei nicht erbracht oder ein bestimmtes Verhalten habe tatsächlich stattgefunden, kann dies rechtlich anders zu beurteilen sein als bloße Unzufriedenheit.
Gerade deshalb ist eine genaue sprachliche und inhaltliche Einordnung häufig der entscheidende erste Schritt.
Welche Konstellationen besonders prüfungsbedürftig sein können
Falsche Behauptungen zu Leistungen
Etwa wenn behauptet wird, eine Leistung sei nicht erbracht oder fehlerhaft gewesen, obwohl dies nicht zutrifft.
Falsche Angaben zu Terminen oder Abläufen
Wenn konkrete Wartezeiten, Terminversäumnisse oder organisatorische Vorgänge falsch dargestellt werden.
Unzutreffende Vorwürfe zu Kommunikation oder Verhalten
Etwa zu angeblichen Aussagen, Reaktionen oder Umgangsformen, die so nicht stattgefunden haben.
Schwerwiegende Reputationsvorwürfe
Je belastender die Behauptung, desto bedeutsamer wird die Prüfung ihres Wahrheitsgehalts.
Was vor einer Beanstandung sinnvoll sein kann
Gerade bei Tatsachenbehauptungen kommt es auf nachvollziehbare Unterlagen und eine geordnete Fallaufbereitung an.
Sinnvolle Vorbereitung
- Link und Screenshot der Bewertung sichern
- konkrete beanstandete Aussage herausarbeiten
- prüfen, welche Unterlagen oder Abläufe der Behauptung widersprechen
- relevante Tatsachen für die Einordnung geordnet zusammenstellen
Worauf es nicht ankommt
- bloße Empörung über die negative Darstellung
- die Annahme, jede Unfreundlichkeit sei schon eine Tatsachenbehauptung
- unscharfe Beanstandung ohne Benennung des konkreten Tatsachenkerns
- schematische Beschwerde ohne belastbare Fallaufbereitung
Was die kostenlose Ersteinschätzung und die außergerichtliche Bearbeitung umfassen
Kostenlose Ersteinschätzung
- vorläufige anwaltliche Einordnung des eingereichten Bewertungsfalls
- Prüfung, ob eine konkrete Tatsachenbehauptung erkennbar und rechtlich relevant ist
- Einordnung, ob eine Beanstandung gegenüber Google in Betracht kommt
Transparente Preisstruktur
Die konkrete Vergütung richtet sich nach Umfang und Anzahl der Bewertungsbeanstandungen. Auf den Schwerpunktseiten nennen wir die typischen Standardkonstellationen transparent.
Leistungsumfang
- anwaltliche Aufforderungsschreiben an die jeweilige Plattform
- außergerichtliche Korrespondenz
- aktive Verfahrensüberwachung
Bewertungsbeanstandung: 150 € ²
außergerichtliche Bearbeitung zzgl. MwSt. (178,50 € inkl. MwSt.)
² zzgl. 19% MwSt. (178,50 € inkl. MwSt.) | Das Honorar umfasst die gesamte außergerichtliche Bearbeitung rund um die Beanstandung einer Rezension gegenüber dem Plattformbetreiber, ohne dass zusätzliche Kosten wie eine Auslagenpauschale o.ä. anfallen. Es kommt lediglich die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu. Die Abrechnung erfolgt hierbei auf Basis eines Pauschalhonorars für die außergerichtliche Tätigkeit und weicht damit von den gesetzlichen Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) ab (vgl. § 4 RVG, Unterschreitung der gesetzlichen Vergütung).
Individuelle Angebote auf Nachfrage
Auf Anfrage bieten wir auch weiterführende Leistungen an, etwa bei einer größeren Anzahl von Bewertungsbeanstandungen, im Rahmen eines umfassenden Reputations-Audits oder für eine laufende Beobachtung und Begleitung neuer Bewertungen.
Soweit ein Fall oder ein Mandant über den Einzelvorgang hinausgeht, unterbreiten wir Ihnen gerne ein fallbezogenes individuelles Angebot.
So verläuft die Bearbeitung eines Falls mit falscher Tatsachenbehauptung
Klare Trennung zwischen kostenloser Ersteinschätzung und beauftragter anwaltlicher Tätigkeit.
1
Bewertung übermitteln
Sie senden den Link zur Bewertung, einen Screenshot und die wesentlichen Hintergrundinformationen.
2
Kostenlose anwaltliche Ersteinschätzung
Wir prüfen, ob ein konkreter Tatsachenkern erkennbar und rechtlich relevant ist.
3
Auftragserteilung
Sofern eine außergerichtliche Bearbeitung angezeigt erscheint und von Ihnen gewünscht wird, wird der Fall beauftragt.
4
Außergerichtliche Bearbeitung
Nach Auftragserteilung erfolgt die konkrete anwaltliche Tätigkeit gegenüber Google bzw. der Plattform.
5
Verfahrensüberwachung
Wir überwachen den Fortgang des Verfahrens und halten Sie über Reaktionen und weitere Schritte auf dem Laufenden.
Welche Unterlagen für die Prüfung hilfreich sein können
Je genauer die konkrete Behauptung und ihre Unrichtigkeit eingeordnet werden können, desto belastbarer ist die Prüfung.
Besonders hilfreich
- Link zur Bewertung
- Screenshot des Eintrags
- Markierung der konkret beanstandeten Aussage
- Unterlagen oder Angaben, aus denen sich die Unrichtigkeit ergibt
Worum es bei der Prüfung geht
Es geht nicht darum, jede negative Aussage als „falsch“ zu etikettieren. Entscheidend ist, ob eine konkrete Behauptung mit überprüfbarem Tatsachenkern vorliegt und ob sich deren Unrichtigkeit nachvollziehbar belegen oder jedenfalls belastbar darlegen lässt.
Häufige Fragen zu falschen Tatsachenbehauptungen in Bewertungen
Kurze Einordnung der wichtigsten Fragen rund um Tatsachenkern, Unrichtigkeit, kostenlose Ersteinschätzung und außergerichtliche Bearbeitung.
Was ist überhaupt eine Tatsachenbehauptung in einer Bewertung?
Eine Tatsachenbehauptung liegt typischerweise dann vor, wenn ein konkreter, objektiv überprüfbarer Sachverhalt als wahr dargestellt wird – etwa zu einem Ablauf, einer Leistung oder einem bestimmten Verhalten.
Ist jede unfreundliche oder scharfe Kritik automatisch falsch?
Nein. Scharfe oder unangenehme Kritik kann ein Werturteil sein und ist nicht schon deshalb falsch. Entscheidend ist, ob ein konkreter überprüfbarer Sachverhalt behauptet wird und ob dieser zutrifft.
Wann kann eine rechtliche Prüfung besonders sinnvoll sein?
Insbesondere dann, wenn eine Bewertung einen konkreten Vorgang behauptet, der nachweisbar anders lag oder sich so nicht ereignet hat.
Wann fällt das Honorar von 150 € zzgl. MwSt. an?
150 € netto (178,50 € inkl. MwSt.) gelten für die außergerichtliche Bearbeitung einer einzelnen Bewertungsbeanstandung.
Was geschieht nach Auftragserteilung?
Nach Auftragserteilung beginnt die außergerichtliche Bearbeitung des Falls, insbesondere durch anwaltliche Aufforderungsschreiben an die Plattform, außergerichtliche Korrespondenz und aktive Verfahrensüberwachung.
- Kostenlose Ersteinschätzung
Lassen Sie prüfen, ob eine Bewertung auf einer falschen Tatsachenbehauptung beruht
Comclair Legal®
c/o Rechtsanwalt Dr. Timo Hohmuth, LL.M.
Alstertor 17, 20095 Hamburg
Wenn eine Bewertung einen konkreten Sachverhalt behauptet, der aus Ihrer Sicht unzutreffend ist, kann eine kostenlose Ersteinschätzung klären, ob eine außergerichtliche Bearbeitung in Betracht kommt.
Transparente Honorarstruktur für Einzelvorgänge und individuelle Konstellationen.

